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21. Oktober 2017: Frl. Knöpfle und ihre Herrenkapelle

Riesenapplaus für Fräulein Knöpfle und ihre Herrenkapelle

 

 

Zwei fantastische Musiker und eine AUSGELERNTE Fleischereifachverkäuferin – harmoniert das? Ohne Zweifel aufs Beste, wie „Fräulein Knöpfle und ihre Herrenkapelle“ im ausverkauften Dorfgemeinschaftshaus in Schwarzenbach bewiesen. Der Schwarzenbacher Litfaßkult holte das Musikkabarett-Trio zum zweiten Mal nach Neuravensburg und das Publikum war entzückt.

 

Mhm, dieser Schinkenduft.

 

Während Pianist Uli Kofler und Klarinettist, Saxofonist und Sänger Reiner Möhringer mit Schlagern, witzigen Eigenkompositionen und konzertanten Instrumentaleinlagen verwöhnten, plauderte Fräulein Knöpfle alias Cordula Möhringer aus dem, nein, nicht Nähkästchen, sondern aus dem Fleischereifachverkäuferin-hinter-der Theke-Leben, einem der wohl allerschönsten. Wenn der Geruch von Schinken und Fleisch in die Nase steigt, wenn sie ihrem Lieblingshobby, der Aufschneiderei nachkommt und mit Hingabe hundert Scheiben Wurst abschneidet, dann, ja dann ist sie dem Kotelett und Steakhimmel nah. Nicht wie die „Unnormalen mit ihrem Gemüse“, die, wie ihr Chef sagt, das Geschäft kaputtmachen. Neben ihrem zweiten Lieblingshobby, dem FLIRTEN mit langem I, liegt die Stärke der Kabarettistin im direkten Kontakt mit dem Publikum. Die beiden Herren Thomas in Reihe eins und vier werden den Abend noch lange in heiterer Erinnerung behalten.

Wenn das goldene Kleid Rostflecken bekommt, dann hat Fräulein Knöpfle enorm geschwitzt. Aber die telefonisch allgegenwärtige Mama wird’s schon richten. Die Herren Musiker sind bei diesem Problem auf sich allein gestellt und lösen die Kleiderfrage elegant mit Anzug und verspieltem Blumenkinderoutfit. Schlagertechnischer Höhepunkt des genialen Streifzugs durch die Welt der Musik ist der gelungene Versuch, alle Schlagertexte in einem einzigen Lied zu vereinen. Mit 55 Titeln ist alles gesagt: Chapeau! Brillant auf ihren Instrumenten, witzig im Trio, stets im Kontakt mit dem Publikum vergingen die verplauderten Stunden wie im Flug. Und wer allzu sehr mitschwitzen musste, hatte auf Einladung von Litfaßkult -Sprecher Jürgen Gauß die Möglichkeit, sich „gegenüber des Ganges“ (nicht in Indien!) mit erfrischen Getränken vom Lachen zu erholen.

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