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14. April: Schwarzenbacher Musiknacht

Neuravensburger Newcomer-Bands beeindrucken mit Vielfalt

 

Nachdenkliche Liedermacher und laute Rocker – passt das zusammen? Ja. Das haben die Neuravensburger Newcomer-Bands Sorry Corrs und Blues. auf Einladung des Schwarzenbacher Litfaßkults am Samstagabend bewiesen. Die bunte Musiknacht bestach durch ein vielfältiges Programm und überraschte immer wieder mit einer neuen Stimmung.

 

 

Sorry Corrs machen Musik zum Zuhören. Wenn Edith Heine ihre selbst geschriebenen Lieder singt, möchte man sich im Liegestuhl zurücklehnen und sich fallenlassen in den weichen Gitarrensound von ihren Bandmitgliedern Siegi Böhme, Armin Detzel, Rodolphe DeMaglie und Mario Heine. Die junge Band erklärt musikalisch hochwertig und inhaltlich feinsinnig ihre Sicht auf die Welt: verpackt in guten Wünschen, gespickt mit positiver Energie. Bei einigen Liedern erinnerte sich das Publikum zurück an die Premiere der Band ein Jahr zuvor – und konnte dabei eine deutliche musikalische Weiterentwicklung feststellen. Mit einigen gecoverten und neuen Songs ergänzt schaffen es Sorry Corrs heute, einen Abend mit vielen Facetten zu füllen. Dabei bestritten sie nur die erste Hälfte des Abends.

Manch einer griff in der zweiten Abendhälfte auf die ausgeteilten Ohropacks zurück, denn mit Blues. wurde es laut. Die Liegestuhl-Atmosphäre wich einer befreiten Tanzstimmung. Mit dem ersten Ton von Rick Oßmann an der Gitarre, Rodolphe DeMaglie am Bass und Albert Maier am Schlagzeug sprangen die ersten auf und schüttelten im Takt ihre Glieder. Mit ihrem Mix aus bekannten Songs von Gitarrenhelden wie Rory Gallagher und versteckten, oft unbekannten Juwelen der Rock- und Bluesmusik schafften es Blues., immer energisch und nie langweilig zu bleiben. Besonders Rick Oßmann entzückte das Publikum dabei mit einer fabelhaften Beherrschung seiner Gitarre. Positiv überrascht wurden die Zuhörer zudem, als Berthold Detzel und Walter Zwinger als Bläser den Rocksound erweiterten.

Ganz am Ende standen dann auch Sorry Corrs noch mit auf der Bühne und performten zusammen mit Blues. eine rockige Version von Edith Heines Lied „Leben und leben lassen“. Spätestens dann hielt es niemand mehr auf seinem Stuhl aus. Sorry Corrs und Blues. haben in einem musikalischen Experiment gezeigt: Zwei völlig unterschiedliche Stilrichtungen können einander bereichern und mehr als die Summe der einzelnen ergeben.

 

Sorry Corrs machen Musik zum Zuhören und Nachdenken.

 

Edith Heine schreibt und singt eigene Lieder seit einem Jahr.

 

Mit Blues. wurde es rockig und laut.

 

Zusammen überzeugten Sorry Corrs und Blues. mit einem vielfältigen Programm. 

 

 

 

 

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